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Rückzug

Die Sonne zieht sich jetzt in die Unterwelt zurück, so haben es unsere Urahnen in ihrer mythischen Weltsicht überliefert und sie feierten diesen Rückzug mit dem Mondfest Samhain zu Beginn des Monats November. Es kann die Schwelle zwischen den Welten am leichtesten überschritten werden, wenn die dunkelste Zeit des Jahres beginnt. Nach einer furiosen Performance in diesem Jahreslauf, ist die Sonne am Ende ihrer Kraft. Ausgetrocknet hinterläßt sie im Zaubergarten einen unserer Teiche und auch der andere hat seinen niedrigsten Stand. Einen derartigen Rückzug des Wassers gab es noch nie und wir wünschen uns einen regenreichen Frühwinter, damit sich Brunnen und Teiche wieder füllen. Im übertragenen Sinne erkenne ich darin einen Klärungsbedarf für unsere Gefühlswelt. Zu viel Hitze auf der einen Seite und Überschwemmungen auf der anderen. Wo ist da der Ruhepol?

Es liegt eine kontemplative Phase im Jahreskreis vor uns. Vielleicht sollten wir die nutzen, um einen bewussteren Umgang mit den eigenen Gefühlen anzustreben. Wie schnell lassen wir uns in polare Kontroversen verwickeln? Wann verlieren wir den Halt und erleben extreme Ausschläge auf der emotionalen Ebene und wann geben wir auf? Es lohnt sich, immer wieder zu schauen, wo die Möglichkeiten für eine erweiterte Sicht auf die Gegebenheiten liegen, um Verbindung zu schaffen, statt zu trennen.

Die erhöhte Schwingung auf unserer Erde, die sich in den Köpfen und Herzen der Menschen manifestiert, macht ebenso Angst, wie sie auch neue Möglichkeiten generiert. Es hängt alles von der Haltung ab, die wir innerlich einnehmen. Jetzt ist das Leben ein reißender Strom, wie es in der Hopi-Prophezeihung heißt. Wenn wir versuchen, uns am Ufer festzuhalten, wird's erst richtig schlimm. Am sichersten ist es in der Mitte. Das ist eine Entscheidung, die Mut erfordert. Sich einlassen! Loslassen und schauen, mit wem man dort in der Mitte treibt.

Ich suche nach dem tieferen Sinn hinter den Erscheinungen. Da bekommt jeder Moment eine Bedeutung, die sich erschließen kann, wenn ich den Raum zur Verfügung stelle. Auch das ist ein Schritt über die Schwelle nach innen. In diesem Sinne ist Rückzug ein Weg, mit dem Wesentlichen in Verbindung zu treten und es liegt in meiner Verantwortung, diesen Schritt zu tun.

Ich wünsche Euch allen viel Mut und innere Stärke!
Thomas


Inspiriert durch die Nordischen Mythologie
lassen sich interessante Analogien zu neun verschiedenen Aspekten des Lebensbaumes Yggdrasil herstellen. An der Entwicklung der 9 Räuchermischungen zu diesem Themenkreis haben Thomas und Sebastian über einen Zeitraum von vielen Monaten gearbeitet, immer auf den Impuls achtend, der von den Pflanzen oder den Welten selbst ausgehend, sich zunehmend stärker einstellte. Viele Pflanzenspirits aus Thomas Zaubergarten haben sich dabei genauso lautstark zu Worte gemeldet, wie die aus Brunnakr, Sebastians Wohnstätte in der Eifel. In einem co-kreativen und sehr vertrauensvollen
Prozess entstanden 9 Räucherungen, welche die unterschiedlichen Aspekte Yggdrasils wiederspiegeln, an deren Wurzeln und Ästen die mythologischen Welten liegen. Interessanterweise wollten sich Pflanzen aus anderen Regionen dieser Welt in den Reigen integrieren, um eine multi-ethnische Bühne aufzuzeigen. 
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Hortus Cantata -der besungene Garten-
dies liefert Google als Übersetzung für "Zaubergarten" und wir haben diesen Namen für unser Musikprojekt gewählt. Ein Album mit dem Titel:"Wo ist das Problem?" wird das nächste Startnext-Projekt zu Beginn des neuen Jahres. Ich entwickle die Musik gemeinsam mit meinem kongenialen Counterpart Uwe Bienasch (Gitarre) und der Unterstützung meines Bruders Stephan (Kontrabass).
Es sind ungewöhnliche Songs in deutscher Sprache, von mir selbst geschrieben und gesungen. Sie handeln von den Geschenken  und Herausforderungen des Lebens, auch mal etwas crazy, wie "Siebter Geist" zu dem wir kürzlich ein Halloween-Video produziert haben, passend zur Jahreszeit und der extremen Schwingung, wie sie von vielen Menschen derzeit empfunden wird. Vielschichtig, das Ganze!

Nachlese Bei unseren Fortbildungen geht es um die Entwicklung einer Präsenz, die den Wahrnehmungskorridor erweitert. Wer mag, kann sich den Ablauf hier genauer ansehen. Wir lassen die Themen entstehen und halten den Raum dafür. Schamanische Praktiken wie Schwitzhütte und Räucherritual sind grundlegend und spagyrische Experimente geben dem Ganzen energetischen Schwung. „Da geht was ab und das nimmt mich mit, in der allerbestmöglichen Form“ so lautet die erste Zeile meines Songs GARTEN EDEN und meint diese Art der Lebensgestaltung
Die Dinge sind für uns extrem im Fluss und das, was wir da gemeinsam erleben, hat zweifellos seinen Anteil daran. Gerade deshalb ist es mir ein Anliegen, den Wandel, der sich
darin so deutlich manifestiert, mit aller Kraft zu unterstützen. Ich werde also dieser "TREMS-Gruppe" (Transformation-Realität-Energie-Magie-Spiritualität), wie sie ab sofort heißt, eine neue Richtung geben. Für's kommende Jahr planen wir, aus dieser Gemeinschaft heraus Kooperationen im Seminarbereich zu bilden, um diese wertvollen Erfahrungen mit möglichst vielen Menschen zu teilen.

SAT-Erfahrung mit Claudio Naranjo
Fünf intensive Tage mit historischen Persönlichkeiten, deren Verhaltensmechanismen vom Urverlust (Hölle) über Wandlungsphasen (Fegefeuer) bis in den "Himmel" in neun Gruppen expressiv (bis in den Körperausdruck) nachgespürt wurde. Vormittags: Plenum (250 Teilnehmer) mit Vorstellung der Persönlichkeiten aus ein bis zwei Enneatyp-Gruppen. Nachmittags: Dynamische Typenarbeit in der Gruppe, unterteilt in die drei Subtypen selbsterhaltend, sexuell, sozial. In einer Nachlese zu den Nachmittagsgruppen hat einer der Teilnehmer (Janusz Typ 5 selbsterh.) einen Zoom-Dialog mit mir geführt. 
Meine eigene Erfahrung mit Heloisa - einer mittelalterlichen Nonne - war denkbar unerwartet. Die drei Stadien der Entwicklung sollten wir in unserer Gruppe (3) auch in einer, lyrisch möglichst eindrucksvollen, Kernaussage zu Papier bringen. Mein Gedicht in Bezug auf Heliosa's Prozess hat dann auf unerwartete Weise auch einen deutlichen Bezug zu meinem eigenen Leben gefunden. In der kurzen Zeit mit einer so großen multinationalen Gruppe (Deutsche waren eine Minderheit) ist ein erstaunlicher Gemeinschaftsgeist entstanden. Grundsprache war englisch, aber es wurde synchron in spanisch, französisch und russisch übersetzt.  Claudio Naranjo ist mir in seinen Kommentaren zu Fragen oder Problematiken bei der Arbeit, als ein bemerkenswerter, an seiner Wirklichkeit gereifter Mensch erschienen. Die wichtigste Erkenntnis für mich ist klar die Relevanz der Subtypen bei der Suche nach sich selbst. Es ist in Planung, zu diesem Thema auch ein Seminar in Tremsbüttel  anzubieten.

Das Kinderheim in Nepal
Auf dem diesjährigen Spirit-of-Music Event war Peter Vecker dabei und es ist ein schönes Sümmchen an Spendengeld für dieses Projekt zusammengekommen. Das Kinderheim wird von meinem Freund Peter und seiner Frau Barbara geleitet und durch ihre selbstlose Initiative finden elternlose und vernachlässigte Kinder ein sicheres und liebevolles Zuhause. Wir unterstützen dieses Projekt schon viele Jahre und es ist eine Freude, mitzuerleben, wie dort, von den Spenden vieler Menschen getragen, eine fest verbundene Gemeinschaft entstanden ist. Regelmäßige Newsletter lassen uns an allem teilnehmen, was dort geschieht. Es macht Spaß, sie zu lesen.

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